Kinderopern

Das Konzept Kinderoper –
für Kinderchor, Solisten und Sinfonieorchester

Die Kinderopern sind für Schul- und Laienaufführungen konzipiert und führen verschiedene musikpädagogische Ziele und musikalisch-dramatische Elemente zusammen. Durch Niveaugruppendifferenzierung sowie dramaturgisch abwechslungsreiche Liedvertonungen begeistern die Kompositionen Kinder und Jugendliche für Musik und motivieren für das aktive Musizieren.

So ist die Liebe zur Kunst das Verlangen nach Tiefe und Ausdruck letztlich eine imaginäre Kraft, die gerade durch das kindliche Musizieren wie es bei Mozart stark ausgeprägt war, die Herzen der Menschen erreicht.

Das musikalische Grundgerüst bildet der rhythmische Sprechgesang, den die Kinder relativ schnell lernen und über den sie Gefühle und innere Teilnahme am dramatischen Geschehen zum Ausdruck bringen können.

Der harmonische Orchesterklang (volle Bläserbesetzung zu den Streichern) soll die Melodien und Sprechgesänge rhythmisch und harmonisch unterstützen. Bei der Instrumentalisierung sind die Instrumentalstimmen technisch gut bewältigbar, die Chormelodien werden von entscheidenden Stimmen im Orchester unterstützt. Die musikalischen Ritornelle, Zwischen-, Vor- und Nachspiele bieten Ballettgruppen die Möglichkeit, die Musik tänzerisch zu füllen.

Durch den Wechsel zwischen Soli- und Tuttiteilen beim Gesang wird ein traditionell wichtiges Prinzip der Echo- und Kontrastwirkung miteingebracht. Rhytmische Improvisationen mit Schlaginstrumenten sind jederzeit relativ inspirativ möglich.

Das Zusammenwirken von Künsten wie Pantomine, Musik, Gesang, Sprache, Bild u.a. entspricht dem zeitgenössischen Kunstgedanken und bietet sehr unterschiedlichen Schülern den Zugang zu den Werken.


Der verlorene Sohn„, Mainz 1993
Paraplui und Parasol„, Pfalztheater Kaiserslautern


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